Die Stifter

F.und J.GrupeMeine Frau und ich haben uns entschlossen, die "Jürgen und Felicitas Grupe Stiftung" zu gründen, um unserer Dankbarkeit darüber Ausdruck zu verleihen, daß uns in einer äußerst schwierigen gesundheitlichen Lage geholfen wurde, und wir beide beabsichtigen, ein wenig der mir zuteil gewordenen Hilfe anderen Mitmenschen in ähnlicher Lage zukommen zu lassen.
Nach Abschluß meiner schulischen Ausbildung am humanistischen Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Köln mit dem Abitur und einer Versicherungslehre bei der Gothaer Versicherungsbank, ebenfalls in Köln, trat ich eine ungefähr vierjährige Ausbildungszeit im Ausland an. Da mich fremde Länder und Sprachen schon frühzeitig interessierten und ich darüber hinaus von der Internationalität des Versicherungsgeschäftes fasziniert war, wählte ich den Beruf des Rückversicherungsmaklers, der mir alles dies zu garantieren schien.
Nach Aufenthalten in Paris und London kehrte ich 1966 nach Deutschland zurück und trat in die Hamburger Versicherungsmaklerfirma Jauch & Hübener ein.Im gleichen Jahr heirateten meine Frau Felicitas und ich. Wir haben uns 1963 in Köln kennengelernt.

Meine Frau hat nach längeren Aufenthalten in der Schweiz und in England den Beruf der Hotelfachfrau erlernt und diesen auch einige Zeit ausgeübt, um dann bei der "Deutschen Welle" als Produktionsassistentin für das Englisch sprechende Afrika zu arbeiten. Einige Zeit nach unserer Heirat hat meine Frau ihre berufliche Tatigkeit beendet.
Meine gesamte aktive Berufszeit verbrachte ich in verschiedenen Funktionen bei der Firma Jauch & Hübener. 1984 ernannten mich deren Teilhaber zum Mitinhaber. Seit dem Verkauf der Firma im Jahre 1997 an eine amerikanische Maklergruppe, war ich bis zu meiner Pensionierung 2001 als deren europäischer Koordinator im Rückversicherungsgeschäft tätig. Mitte der 90er Jahre ergab eine Routineuntersuchung bei meinem Internisten den Beginn einer Niereninsuffizienz, die kurz darauf als Zystennieren diagnostiziert wurde. Zu Beginn des Jahres 1997 wurde ich erstmals mit der Tatsache konfrontiert, aufgrund der sich verschlechternden Werte einer Dialyse bzw. einer Nierentransplantation ins Auge sehen zu müssen. In dieser für mich physisch und psychisch sehr schwierigen Situation haben mir insbesondere folgende Menschen sehr geholfen:

  • Meine Frau.
  • Herr Dr. K. Bischoff, mein Nephrologe, der die Behandlung umsichtig durchgeführt und den Kontakt zu Herrn Prof. Hoyer vom Transplantationszentrum in Lübeck hergestellt hat.
  • Herr Prof. Dr. Hoyer, der die Nierentransplantation am 18.12.1997 in Lübeck durchgeführt hat.
  • Mein Freund Dirk Detering, der als Spender die Operation überhaupt erst ermöglicht und mir durch sein wahrlich hochherziges Geschenk einer seiner Nieren mein Leben wieder lebenswert gemacht hat.